Optimierung der Sachversicherung durch Self-Service-Workflows und Videotechnologie

Gebäude-Inspektionen
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Optimierung der Sachversicherung durch Self-Service-Workflows und Videotechnologie

Industrie: Versicherung
Tags: #InsuranceTech #Underwriting #DigitalTransformation

Was ist der Einstiegspunkt für Versicherer?

Da extreme Wetterereignisse wie Hurrikane immer häufiger auftreten, stehen Sachversicherer zunehmend unter Druck, Schadenfälle schnell und präzise zu bearbeiten.

Durch den Einsatz von Self-Service-Workflows und Videotechnologie können Versicherer den Schadenprozess optimieren, das Kundenerlebnis verbessern und die Entscheidungsfindung unterstützen. Von der ersten Schadenmeldung bis hin zu komplexen Schadenbewertungen helfen digitale Tools dabei, die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt zu erfassen – und gleichzeitig Betrugsrisiken zu minimieren sowie die operative Effizienz zu steigern.

Abwicklung von Hurrikanschäden mit Self-Service-Schadenmeldung

Stellen Sie sich vor, ein Hauseigentümer meldet einen Schaden, nachdem ein Hurrikan über seine Region gezogen ist. Über einen Self-Service-Workflow kann er schnell eine Schadenmeldung einreichen, indem er Bilder des beschädigten Dachs und der Außenfassade sowie einen Geolokations-Tag seines mobilen Geräts übermittelt.

Der intuitive, geführte Prozess stellt sicher, dass alle relevanten Informationen – etwa das Ausmaß der sichtbaren Schäden, der Zeitpunkt des Ereignisses und objektspezifische Details – effizient erfasst werden.

Auf Basis dieser strukturierten Daten kann der Versicherer den Schadenfall unmittelbar bewerten, die Nähe des Schadensereignisses zur Zugbahn des Hurrikans bestätigen und ohne Verzögerung die nächsten Schritte einleiten. Diese schnelle Reaktion verkürzt die Bearbeitungszeit und gibt dem Versicherungsnehmer die Sicherheit, dass sein Schadenfall effizient bearbeitet wird.

Description

Mit policenspezifischen, geführten Self-Service-Workflows teilen Versicherungsnehmer zentrale Schadeninformationen einfach und strukturiert. Die strukturierte Datenerfassung ermöglicht eine automatisierte Triage für eine effiziente Weiterbearbeitung.

Von Self-Service-Schadenmeldung zur Experten-Triage

Bei komplexeren Schäden – etwa Wassereintritt infolge sturmbedingter Überschwemmungen – ist die Self-Service-FNOL-Meldung nur der erste Schritt.

Ein Hauseigentümer kann beispielsweise Probleme wie eindringendes Wasser in Wänden und Böden über einen Self-Service-Workflow melden und dabei Fotos sowie Beschreibungen einreichen.

Aufgrund der Komplexität von Wasserschäden müssen Versicherer jedoch im Rahmen einer effizienten Triage entscheiden, wie der Schadenfall weiter bearbeitet wird.

In Fällen komplexerer Schäden – wie Wassereintritt durch sturmbedingte Überschwemmungen – stellt die Self-Service-Schadenmeldung lediglich den Einstieg in den Lösungsprozess dar. Während einfache Schadenfälle oft vollständig über geführte Workflows abgewickelt werden können, erfordern andere eine vertiefte Prüfung.

Stellen Sie sich vor, ein Hauseigentümer stellt nach einem schweren Sturm fest, dass Wasser in Wände und Böden eindringt. Über einen Self-Service-Workflow kann er den Schaden schnell melden, indem er Fotos, Beschreibungen und Geolokationsdaten direkt über sein Smartphone übermittelt – ohne auf das Eintreffen eines Sachverständigen warten zu müssen.

Doch Wasserschäden sind oft schwer einzuschätzen. Sie breiten sich häufig unbemerkt aus, und das tatsächliche Ausmaß ist nicht sofort sichtbar. Deshalb benötigen Versicherer einen effizienten und strukturierten Triage-Prozess. Auf Basis der bereitgestellten Daten können sie entscheiden, ob eine Live-Videoinspektion gestartet, ein Vor-Ort-Termin angesetzt oder der Fall an einen Spezialisten eskaliert wird. Dieser flexible Ansatz ermöglicht eine schnelle und angemessene Reaktion, ohne Außendienstressourcen zu überlasten – und führt letztlich zu schnelleren Regulierungen und höherer Kundenzufriedenheit.

Description

Bei Wasserschäden hilft Video-Assistance Schadenbearbeitern, Schadenfälle gezielter zu sehen, anzuleiten und zu regulieren – schneller und mit höherer Genauigkeit.

Intelligente Triage-Optionen auf Knopfdruck

Nach der Einreichung der initialen Self-Service-FNOL stehen Versicherern – abhängig von Komplexität und Klarheit des Schadenfalls – mehrere Wege zur effizienten Fortsetzung des Schadenprozesses offen:

Einsatz eines Vor-Ort-Sachverständigen

Deuten erste Indikatoren auf erhebliche oder schwer bewertbare Schäden hin, stellt ein physischer Vor-Ort-Termin eine gründliche und belastbare Bewertung sicher.

Live-Video-Assistance

Für Fälle, die keinen sofortigen Vor-Ort-Besuch erfordern – oder wenn Außendienstkapazitäten begrenzt sind – liefert eine Remote-Videosession die notwendige Klarheit. Schadenregulierer können Versicherungsnehmer gezielt anleiten, relevante visuelle Informationen zu erfassen, etwa versteckte Feuchtigkeit aufzuspüren oder schwer zugängliche Bereiche zu prüfen.

Direkte Entscheidung

Ist die initiale Schadenmeldung vollständig und eindeutig, können Schaden-Teams direkt zur Freigabe übergehen oder frühzeitig Hinweise zu Schadenminderungsmaßnahmen geben – damit Versicherungsnehmer schnell und sicher handeln können.

Durch die passgenaue Auswahl der richtigen Triage-Option sparen Versicherer Zeit, senken Kosten und bieten ihren Kunden ein reibungsloses Schaden­erlebnis – ohne Abstriche bei Genauigkeit oder Servicequalität.

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